Teilnahme am Unterricht u. sonst. Schulveranstaltungen

Für Versäumnisse können nur zwingende Gründe geltend gemacht werden. Die Schule ist unverzüglich unter Angabe des Grundes zu verständigen. Dabei gilt ein Versäumnis nur dann als ausreichend entschuldigt, wenn eine schriftliche Mitteilung innerhalb von drei Tagen bei der Schule eingeht (§ 35 Abs. 2 FOBOSO).

Dabei sind Absenzen wegen Krankheit an Tagen mit angekündigten Leistungsnachweisen (z. B. Kurzarbeiten, Referate) sowie Erkrankungen mit mehr als drei Versäumnistagen generell mit ärztlichem Attest (Bestätigung, dass die Schülerin oder der Schüler krankheitsbedingt schulbesuchsunfähig ist) zu entschuldigen.

Wegen des Zeitlimits ist bei Erkrankungen von mehr als zwei Tagen oder unmittelbar anschließendem Außenpraktikum die rechtzeitige Zustellung per Post oder Boten erforderlich und in sonstigen Fällen die fristgerechte Abgabe beim Wiederbesuch der Schule geboten.

Eine vorausgehende telefonische Verständigung der Schule bei Versäumnissen von Unterrichtstagen ist in der Regel entbehrlich und ersetzt in keinem Fall die schriftliche Mitteilung.

Insbesondere bei einer Häufung krankheitsbedingter Schulversäumnisse oder bei Zweifeln an der Erkrankung verlangt die Schule gemäß § 35 Abs. 3 FOBOSO nach schriftlicher Mitteilung die Vorlage eines

  • ärztlichen Zeugnisses für alle Absenzen wegen Krankheit,
  • schulärztlichen Zeugnisses für die Absenz wegen Krankheit am Tag eines angekündigten Leistungsnachweises.

Während der außerschulischen fachpraktischen Ausbildung sind die Schule und die Praktikumsstelle zu Beginn eines jeden Versäumnisses fernmündlich zu verständigen. Zusätzlich ist die Schule wie bei Versäumnissen von Unterrichtstagen innerhalb der Frist von drei Tagen schriftlich zu verständigen.

 

In § 49 Abs. 5 FOBOSO ist für die Bewertung der fachpraktischen Ausbildung festgelegt: Sie ist in der Regel als „ohne Erfolg durchlaufen“ zu bewerten, wenn mehr als sechs Tage ohne ausreichende Entschuldigung versäumt werden. Wurden mehr als 15 Tage versäumt, so darf ein positives Gesamturteil nur mit Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters erteilt werden. Nach § 32 Abs. 5 FOBOSO ist bei negativem Gesamturteil in der Regel die Probezeit nicht bestanden bzw. nach § 52 Abs. 1 FOBOSO das Vorrücken in die Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule ausgeschlossen.

Gemäß § 63 Abs. 2 FOBOSO ist eine Teilnahme an der schriftlichen Abschlussprüfung ausgeschlossen, wenn mehr als fünf Unterrichtstage im jeweiligen Schuljahr ohne ausreichende Entschuldigung versäumt wurden.

Um die Erreichung des Ausbildungsziels nicht zu gefährden, sollte spätestens nach dem Erreichen von zehn versäumten Praktikumstagen mit der Betreuungslehrkraft eine (Teil-)Nachholung abgeklärt werden. Da die Möglichkeiten stark von der besuchten Praktikumsstelle abhängen, ist ein zeitlicher Vorlauf unabdingbar.

Leistungsnachweise und Leistungsbewertung

Nach § 44 FOBOSO sind die Leistungsnachweise möglichst gleichmäßig über das Schuljahr zu verteilen und nach § 48 (1) sollen Schulaufgaben innerhalb von drei Wochen zurückgegeben und mit den Schülerinnen und Schülern besprochen werden.

Eine Schulaufgabe darf daher nicht gehalten werden, bevor die vorausgegangene Schulaufgabe im selben Fach zurückgegeben und besprochen wurde. Stegreifaufgaben sind aber sehr wohl möglich, bevor eine Schulaufgabe zurückgegeben wurde. Allerdings sollte in der Stegreifaufgabe nicht derselbe Stoff geprüft werden, der bereits in der Schulaufgabe abgeprüft wurde.

Die Ermittlung des Jahresfortgangsergebnisses ist in § 51 FOBOSO festgelegt.

Sie finden den Text des § 51 FOBOSO sowie weitere Festlegungen zur Abschlussprüfung in der Datei "Auszüge aus der neuen FOBOSO Stand Sept. 2014" unter der Überschrift "Regelungen für Leistungsnachweise und Abschlussprüfungen" im Downloadbereich Beratungsunterlagen. Einen Ausdruck der Datei erhalten alle Schüler der Abschlussklassen mit einem Terminplan vor der Abschlussprüfung. Schüler anderer Klassen können den Ausdruck im Sekretariat abholen.

Schulweg und Parken

Für die Schüler der Fachoberschule und Berufsoberschule besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Kostenerstattung der notwendigen Schulwegkosten zum wirtschaftlichsten Tarif, d.h. auf eine nachträgliche (teilweise) Übernahme des Aufwandes.

Nähere Informationen finden Sie in einer Datei im Downloadbereich - Schülerbeförderung.

Der Parkplatz an der Nordseite des Schulgebäudes und weitere entsprechend gekennzeichnete Parkplätze sind den Lehrkräften vorbehalten. Schüler, die mit dem Pkw zur Schule kommen, müssen diesen außerhalb dieses Bereichs auf zugelassenen Parkflächen abstellen. Ausdrücklich werden die Schüler jedoch darauf verwiesen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. In jedem Fall ist bei einer Anfahrt mit dem eigenen Auto bzw. Motorrad auf eine äußerst disziplinierte Fahrweise und die örtlichen Verhältnisse (z.B. Kindergarten in der Ponschabaustraße) zu achten. Parken auf dem Parkplatz des Schülerheims ist für unsere Schüler grund­sätzlich verboten. Das Parken auf dem Schülerparkplatz ist ab Oktober an die Auslage eines Parkausweises gebunden. Der Parkausweis ist zu Schuljahresbeginn unter Angabe eines oder mehrerer Kfz-Kennzeichen über die Klassenleitung zu beantragen. Auf Wunsch des Schülers/der Schülerin kann der Name auf dem Parkausweis geschwärzt werden.

Während des Schuljahres können Parkausweise formlos im Sekretariat beantragt werden.